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Was macht der Gärtner im Winter?

Im Winter haben wir endlich mal Zeit - denken wir jedes Jahr aufs Neue. Zeit, Dinge zu reparieren, aufzuräumen, Geräte ordentlich einzuwintern, uns gut vorzubereiten auf die nächste Gartensaison. Wie immer ist der Winter viel zu kurz, und Mitte Februar werden wir schon die ersten Aussaaten machen - Paprika, die eine lange Keimdauer haben; sie dürfen in der warmen Wohnung stehen, denn im Gewächshaus müssten wir zu viel heizen. Ebenfalls um diese Zeit werden die ersten Salatpflanzen von der Jungpflanzen-Gärtnerei Natterer kommen, die ins Gewächshaus gepflanzt werden und Temperaturen knapp über null Grad gut vertragen. Ab Anfang März ziehen wir dann auch die Salate selbst und säen alle 2 bis 3 Wochen ca. 800 Stück aus.

 

Wir haben doch einiges geschafft diesen Winter... die alljährliche Anbau-Absprache mit dem Gärtnerhof Reginswind Uffenheim und natürlich unsere eigene Anbauplanung: Was kommt wann auf welches Beet, wie lang wird es da stehen und was wird dort danach wachsen? Wann machen wir welche Aussaaten, damit wir gleichmäßig über die Saison verteilt fürs Abo und die Bioläden ernten können? Saatgutinventur und -bestellung haben wir gemacht, endlich die letzten Lagerzwiebeln geputzt, den Kohl durchgeputzt... wir und Charlotte, die ja jetzt allein fürs Abo zuständig ist, haben die Infrastruktur im Packraum und Kühlhaus optimiert, ausgemistet, saubergemacht... und dabei alte Schätze entdeckt: Bis Ende 2016 wurden die Abokisten noch nicht computergebunden gepackt, sondern mit Hilfe der Holzschieber auf dem Foto in der Mitte, auf die wir jede Woche die neuen Packpläne geklebt haben; wir haben alte Hofbriefe gefunden und uns berühren lassen. Wir haben Feldsalat gepflanzt, bis in den November hinein - bis Februar können wir regelmäßig ernten. Und wir fragen uns alle paar Tage, welches Stück Weide wir unseren 3 Zebus als nächstes geben, weniger wegen der Weide an sich (klar, es wäre nicht schlecht, wenn sich die Flächen ein bisschen erholen könnten, und Heu bekommen sie sowieso zusätzlich), sondern eher wegen der Wege zwischen Stall und Wiesen, die zu dieser Jahreszeit immer wieder im Matsch versinken.

 

Und was hat es mit dem Baumstamm und den Zapfen auf sich? An der Weide am kleinen See, aus dessen Quelle wir übrigens unsere Felder bewässern, haben wir eingeklemmte Fichtenzapfen entdeckt. Das ist das Werk eines Eichhörnchens, so kann es die leckeren Samen besser herausholen.


Und wieder wird es Herbst...

 

Der erste Feldsalat ist bereits gepflanzt, ca. 1500 Hokkaido-Kürbisse geerntet, nach und nach werden die Zwiebeln und der Knoblauch geputzt... Herbststimmung schleicht sich ein, auf den Feldern und in uns.

 

Die Kürbisse lagen geerntet eine Woche auf dem Feld, damit der Stiel gut trocknen und verkorken konnte; vor dem Regen haben wir sie nun auf den Wagen geladen. Geschützt stehen sie noch an der Luft, vor den ersten richtig kalten Nächten müssen sie jedoch eingelagert werden, denn dem Kürbis tut Kälte nicht gut, er hat in der Lagerung am liebsten Temperaturen um die 15° C.

Bei den Stuttgarter Riesen ist der Name Programm; diese mitunter richtig großen Zwiebeln gefallen uns besonders gut, sie sind herbstlich goldbraun und haben eine so schöne Form.

 

Das merkwürdige Gebilde auf dem Foto unten gehört zu unserem Zuckermais. Die hohen Maispflanzen bilden Stützwurzeln, um einen stabileren Stand zu haben.

 

Bald schon werden wir die Schlangengurken-Pflanzen aus dem Gewächshaus holen, sie haben schon fast aufgehört zu tragen.

Die Auberginen sind dieses Jahr leider sehr von Spinnmilben befallen, wir haben im unteren Bereich großzügig die betroffenen Blätter entfernt und hoffen, dass sie so noch ein bisschen gesund bleiben.

Unseren Tomaten geht es noch sehr gut, sie sind nur teilweise von Phytophthora (Kraut- und Braunfäule) befallen. Wenn es jetzt vermehrt nass-kalt wird, bleibt diese Erkrankung leider auch im geschützten Anbau im Gewächshaus nicht aus. Da heißt es: Immer gut lüften und möglichst die kranken Pflanzenteile entfernen.

 

Wir wünschen uns und Ihnen allen einen goldenen Herbst, auf dass die Sonne warm ins Gesicht und in die Herzen scheint.



 

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