„Dich sah ich wachsen“…

...von Erwin Thoma haben wir gelesen – Erstaunliches und Faszinierendes über Holz, Wald und Mond berichtet der Förster, der in Österreich ein Mondholz-Sägewerk betreibt und weltweit mehrstöckige Vollholz-Häuser baut, die Erdbeben und Feuer standhalten, ihre Bewohner gegen Mobilfunkstrahlen abschirmen und ein unvergleichlich gutes Raumklima schaffen.

 

Er beschreibt eindrücklich und aus eigener Erfahrung, welch immense Rolle der Mond dabei spielt. So nehmen wir uns dieses Jahr erneut fest vor, unsere Aussaaten und Pflanzungen und was sonst noch möglich ist nach dem Kalender von Maria Thun zu planen; die Paprika und Auberginen stehen hier in der warmen Wohnung und werden bald keimen, ausgesät an einem Tag, an dem sich Planetenkonstellation und Mond günstig auf die Entwicklung von Fruchtgemüse auswirken.

 

Und zumindest einen Teil der neuen Pfosten haben wir beim Reparieren der Zebuweide bei abnehmendem Mond in den Boden geschlagen. Laut Thoma „saugt“ die Erde an diesen Tagen Holzpfosten regelrecht an, so dass sie besonders stabil stehen und außerdem weniger schnell faulen.

 

Ganz fertig sind wir noch nicht, zum Teil denken wir schon an die Frühjahrsarbeiten: Die Beete in den Gewächshäusern wurden vorbereitet für die ersten Salat- und Spinatpflänzchen. Alle zwei Wochen wird jetzt wieder gepflanzt. Die Erde haben wir tiefengelockert mit der Grelinette, einer speziellen Grabgabel, die viel in der Permakultur eingesetzt wird und die Erde gut durchlüftet, aber nicht wendet. Dann haben wir Kompost auf die Flächen ausgebracht, damit die Pflanzen die besten Startbedingungen haben und gesund heranwachsen können. Mit einem Vlies abgedeckt, haben sie es schön warm, es hält auch über Nacht die Wärme des Bodens ein bisschen und lässt sie nicht so schnell in die Umgebung entweichen. Heizen müssen wir für den Spinat und Salat nicht, ein paar Grad unter 0 halten die Pflanzen gut aus.

 

 

Der Kompost ist uns ein wertvolles Gut. Gartenabfälle und der Mist unserer Zebus werden von unseren kleinen Mitarbeitern, den Mikroorganismen zerlegt und umgewandelt, um es ganz kurz zu sagen. Oben genannter Kompost war ca. 1,5 Jahre alt.

 

Wir haben in diesen Tagen den neuen Kompost, unseren Sammelkompost, umgesetzt, gut durchmischt und zu einer neuen Miete aufgesetzt, dort darf er jetzt ebenfalls reifen. Und hier kommen die biodynamischen Kompostpräparate ins Spiel. Um es nur grob zu umreißen: Brennnessel, Löwenzahn, Schafgarbe, Eichenrinde und Kamille haben im Winter in der Erde geruht, die dort wirkenden Kräfte aufgenommen und sich auch stofflich umgewandelt. Nun kommen sie in kleinen Teilen in den Kompost. Auf ihn und später auf unsere Böden und Pflanzen wirken sie ausgleichend, belebend und stärkend. Sie wirken nachweislich unterstützend aufs Wurzelwachstum, auf die Bodenlebendigkeit und auf den Humusaufbau.

 

So sind auch die biodynamischen Präparate eine Thema, auf das wir in diesem Jahr verstärkt den Fokus legen wollen, denn mit diesen einfachen Mitteln können wir viel Gutes tun für unseren Garten.

Habt ihr es übrigens auch schon bemerkt? Die Geräusche in der Natur, das Vogelgezwitscher, die Luft…

sie kündigen den nahenden Frühling an.

 

Wir wünschen euch, dass Frühling und Wärme schon mal im Herzen einziehen, solang es draußen noch regnet und stürmt.

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